Kircheninneres
Im
Innern besitzt die Kirche einen spitzbogigen Triumph- u. Apsisbogen. Ende
des15. bzw. Anfang des 16. Jahrhunderts wurde die Kirche eingewölbt. Das
Schiff ist über 2 Sechseckpfeilern in der Mittelachse zweischiffig kreuzrippengewölbt.
Das Gewölbe im Ostjoch ist sternförmig. Der Chorraum hat zwei Kreuzrippengewölbe.
Die im Jahr 2001 fertiggestellte Ausmalung der Kirche ist der von 1901 nach-
empfunden.
Sehenswert ist der
hölzerne Altaraufsatz, in dessen vier rechteckigen Feldern sich die im Jahre
1901 entstandenen 4 Tafelgemälde befinden. Ein fünftes halbrundes Tafelbild,
das "Lamm Gottes" darstellend, findet man über den beiden mittleren Feldern.
Bekrönt ist der Altaraufsatz mit einem Holzkreuz. Aus Anlaß der Wiedereinweihung
1901 stiftete die Kaiserin August Victoria eine Altarbibel mit einer eigenhändigen
Widmung. Diese Bibel hatte in der Nachkriegszeit ein sehr wechselhaftes Schicksal,
befindet sich aber heute wieder an seinem angestammten Platz. Die hölzerne
polygone Kanzel datiert aus dem späten 17. Jahrhundert. Die aus Sandstein
gearbeitete Taufe entstand vermutlich in der 1. Hälfte des 16. Jahrhundert. Das
aus Sicherheitsgründen 1997 von den Turmspitzen abgenommenen Kreuze und der
Wetterhahn sollen restauriert werden, und dann wieder den Turmabschluß bilden.
|