Tempelfelde

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Kircheninneres

Das Innere der Kirche wird bestimmt durch die neogotische Ausstattung aus der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts mit zeitgleicher Wandmalerei. Die Kirche besitzt eine Hufeisenempore, die von schlichten Säulen getragen wird.

Aus dem 13. Jahrhundert stammt nur der Feldsteinaltar. Sein regelmäßiges Qua- dratmauerwerk läßt vermuten, daß er unverputzt war. Größtenteils verbirgt sich der Altartisch hinter dem neogotischen, hölzernen Altaraufsatz. In der Mitte des hölzernen Altars, der den Aufbau eines Flügelaltars hat, befindet sich ein Ölbild, das "Jesus und den sinkenden Petrus" zur Darstellung bringt. Bekrönt wird der Altar von einem kleinen, hölzernen Kreuz. Neben dem Altar steht die hölzerne, sechsseitige Taufe. Im Triumphbogen steht die ebenfalls hölzerne Kanzel. Die mechanische Orgel auf der Westempore wurde im Jahre 1886 erbaut.
Nach der Wende 1989 wurde das Kirchendach neu eingedeckt. Außerdem erhielt die Kirche eine neue Holzdecke. Weitere Sanierungsarbeiten sind vorgesehen.

© Märkische Eiszeitstraße, Ebert, de Taillez, 2003