Schönow

Geschichte / Ortsbeschreibung | Dorfkirche
 
Geschichte

Der Ort wird 1375 im Landbuch als markgräfliches Eigentum ausgewiesen. Pfänder am Dorf hatten das Adelsgeschlecht von Wilmersdorf sowie die von Greiffenberg. Von 1441 bis 1586 gehörten das halbe Dorf zu den Besitzungen der Biesenthaler Arnims. Den anderen Teil erwarb die Stadt Bernau. 1899-1902 verkauften viele Schönower Bauern ihr Land an die Stadt Berlin, die hier das Rieselgut Hobrechtsfelde errichtete.
Nach dem Ersten Weltkrieg setzte eine stürmische Siedlungstätigkeit ein, der den Charakter des Bauerndorfes völlig veränderte. Auch heute ist Schönow vorrangig ein Siedlungsgebiet mit vielen neuen Wohn- und Gewerbeflächen.
 

Gedenktafel zur Erinnerung an den Ortsgründer
von Hobrechtsfelde und dem
Begründer der Rieselfelder  in Hobrechtsfelde
Foto: H. Domnick Gedenktafel zur Erinnerungan den Ortsgründer von Hobrechtsfelde und den Begründer der Rieselfelde in Hobrechtsfelde Foto: H. Domnick

Das Klettergerüst in Hobrechtsfelde Foto: H. Domnick

Das Klettergerüst in Hobrechtsfelde Foto: H. Domnick

 

Ortsbeschreibung

Schönow befindet sich nur wenige Kilometer von Bernau entfernt, in unmittelbarer Nähe der Autobahn A 11, Abfahrt Bernau Nord.

Die Kirche, ein mittelalterlicher, rechteckiger Feldstein- bau, wurde Ende des 19. Jahrhunderts erneuert. Ein quadratischer Westturm aus Backstein mit Spitzhelm wurde hinzugefügt.

Das Gebiet westlich von Schönow ist waldreich. Die Schönower Heide, bis 1990 Truppenübungsplatz , ist heute ein Naturschutzgebiet mit wertvollen Trocken- rasen und Heideflächen. Ein Wanderweg soll das 590 ha große Gelände erschließen.
Lohnenswert sind Ausflüge zum nahegelegenen Gorinsee und ins Wandlitzer Seengebiet.

 

� Märkische Eiszeitstraße, Ebert, Busse, de Taillez, 2003