Ruhlsdorf

Geschichte | Ortsbeschreibung
 
Geschichte

Das Bauerndorf, damals hieß es Rulevestorpp, fand bereits 1316 erstmals urkund- liche Erwähnung. Damals wurde das Dorf von den mecklenburgischen  Herzögen an die Ritter von Blankenburg und die von Greiffenberg verpfändet. Die Vogtei Lieben- walde, zu der Ruhlsdorf gehörte, unter- stand damals den Mecklenburgern. 1375, wieder im Besitz der brandenburgischen Markgrafen, besaß der Berliner Bürger Hoge Einnahmen und Obergericht und 1412 hatten die von Holtzendorf Ruhlsdorf in ihrem Besitz. 1513 verfügte der Landvogt der Uckermark, Hans von Arnim, wie schon sein Vater, über alle Rechte in "Ruhlsdorf vor der großen Heide", und zu Ende des 16. Jahrhunderts gehörte der Ort wieder zum kurfürstlichen Amt Liebenwalde.

 

 

© Märkische Eiszeitstraße, W. Ebert 2003