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Der Riesenstein in Ringenwalde
Am Rande des Schlossparks führt ein Weg zu einer kleinen Anhöhe, auf der ein Riesenstein zu sehen ist. Der eiszeitliche Granitblock (Gneisgranit) hat eine Höhe von 2,10 Metern und wiegt ca. 34 Tonnen. Er ist umgeben von drei gewaltigen Eichen. Wahrscheinlich hat der Riesenstein in vorchristlicher Zeit als Opferstein gedient.
Ringenwalde:Riesenstein im Schlosspark
Foto: W. Ebert
In einer Sage wird die Entstehung des Standortes des Steines geschildert.
Für das Zisterzienserkloster, das heute in Chorin steht, war ursprünglich Ringenwalde als Standort ausgewählt. Als erstes errichteten sie die Kirche. Sie steht noch heute, aber nicht in ihrer ursprünglichen Form. Dem Teufel aber missfiel der Plan und er wollte den weiteren Bau verhindern. Deshalb ergriff er, dort wo heute Friedrichswalde liegt, einen riesigen Feldstein aus Granit und warf ihn in Richtung der Kirche. Obwohl der Stein die Kirche verfehlte, so ließen die Mönche doch vom Bau ab und zogen nach Chorin.
Seither liegt der Riesenstein am Rande des Schlossparks von Ringenwalde. Auf ihn sind noch heute die Abdrücke des teuflischen Daumens und der übrigen Finger zu sehen.
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