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Mehrow |
GeschichteEinst
lag der Ort an einer alten Handelsstraße, die bei Köpenick das Spreetal durchquerte
und über Mahlsdorf, Hönow, Mehrow, Blumberg nach Bernau führte. Sie hat sicher
schon zur Zeit der deutschen Besiedlung im 12. Jahrhundert bestanden und
die nordsüdliche Ausrichtung des Dorfes bestimmt.
Obgleich schon vor
1300 ein Ritterlehn, stammt die erste urkundliche Erwähnung des Dorfes von
1327. Eine Reihe von Besitzern sind bekannt. Von Anfang des 16. Jahrhunderts
bis 1716 gehörte es einer Familie von Britzke. Es wird in dieser Zeit zum
Rittergut, das sich auf Kosten der Bauernstellen ständig vergrößerte. Unter
verschiedenen Besitzern existiert das Gut bis 1937, wo es parzelliert und
die entstandenen Bauernhöfe an SS-Angehörige vergeben wurden. |
| Ortsbeschreibung
Mehrow
mit dem Ortsteil Trappenfelde liegt am nordöstlichen Stadtrand von Berlin,
umgeben von Wäldern, Wiesen und kleinen Gewässern. Der
Ort hat sich seinen dörflichen Charakter bewahrt. Man findet hier viele Viereckhöfe
und mehrere denkmalgeschützte Häuser. Der gotische rechteckige Feldsteinsaal
der Kirche stammt aus dem 13. Jahrhundert. 1699 baute man sie um und setzte
ihr einen Dachturm auf.
Mitten in der Natur gelegen, bietet Mehrow-Trappenfelde
dem Erholungssuchenden Ruhe und Entspannung. Aktive Erholung bieten die Reiterhöfe
vor Ort.
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| Dorfkirche
Der flachgedeckte Rechtecksaal aus
regelmäßi- gen Feldsteinquadern stammt aus dem 13. Jahrhundert. Starke Störungen
im Mauerwerk deuten darauf hin, daß das Bauwerk zerstört war und über längere
Zeit wüst lag. Auch der Ostgiebel scheint völlig neu zu sein. Die Kirche
wurde 1699 durch einen verputzten Dachturm mit Zeltdach aus Backstein ergänzt.
Im Westen ist das Portal mit Rundbogenschluß noch zu sehen.
Innen ist die Kirche mit einer Putzdecke und einer barocken Westempore
von 1699 versehen.
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| © Märkische Eiszeitstraße, Ebert, Busse, de Taillez 2003 |
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