Klosterfelde

Geschichte | Ortsbeschreibung | Internationales Artistenmuseum 
 Dorfkirche | Chorgewölbe | Innenausstattung
 
Geschichte

Klosterfelde wird 1242 erstmalig urkundlich erwähnt. Der Ort war damals im Besitz des Klosters Lehnin. Im Mittelalter lebten die Menschen von der wenig ertragreichen Landwirtschaft und dem Fischfang auf dem Lottschesee. Später siedelte sich das holzverarbeitende Gewerbe an. Mit dem Bau der Straße Berlin-Prenzlau im Jahre 1834 - 1836 erhielt die Entwicklung des Dorfes zur Industriegemeinde neue Impulse. Vor allem Tischler, Zimmerleute, Böttcher und Wagenbauer gründeten hier ihre Existenz. Diese Entwicklung wurde durch die Eisenbahnlinie, die ab 1901 durch den Ort führt, weiter gefördert. 1852 hatte Louis Bergemann in Klosterfelde eine Tischlerei gegründet, die sich erweiterte und auf Küchenmöbel spezialisierte. Das Klosterfelder Küchenmöbelwerk zählte jahrzehntelang, trotz vielfacher Besitz- und Namensänderungen, zu den bekanntesten und leistungsfähigsten Betrieben in der Region.

 

 

© Märkische Eiszeitstraße, de Taillez, 2002