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Sonstiges Sehenswertes
Chausseehaus Mönchsbrück

Baudenkmal. An der Oderberger Chaussee, bei der Brücke über die Ragöse. Die Straße von Eberswalde nach Oderberg entstand 1848 als Aktienchaussee. Um die Kosten für den Bau der Chaussee wieder hereinzu- bekommen, wurden bei Eberswalde und Oderberg Chausseehäuser gebaut. Die Chausseehauswärter forderten Gebühren für jede Durchfahrt, die nach Tarifen gestaffelt waren. Als 1878 die Kreise die Chausseen übernehmen, wurden die Chausseehäuser bedeutungslos. Das Chausseehaus Mönchsbrück hat seinen Baustil aus der Entstehungszeit weitgehend bewahren können.
Drachenkopf
![]() Goethetreppe / GUM
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![]() Ev. Feierabendheim / GUM
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Anhöhe, welche in Fortsetzung der Goethestraße über die Goethetreppe (Denkmal) zu erreichen ist.
Dort befindet sich links oben eine Aussichtsplattform, von der aus ein Blick auf die Stadt, auf das Urstromtal sowie auf die gegenüberliegenden bewaldeten Moränenhöhen gegeben ist.




Landesklinik für
Psychiatrie/Neurologie:
Ehemalige Irren- und Pflegeanstalt: 1862-65 von Martin Gropius entworfene zweiteilige Anlage im Blocksystem in Formen der Schinkel-Schule, die lange Hauptfront mittig betont vom Zentralgebäude. Bis 1929 folgen Erweiterungsbauten. Die Anlage ist bis 2003 vollständig saniert worden.

Mücke-Denkmal
Kulturdenkmal im Eberswalder Tierpark.
Dieses Denkmal erinnert an den Berliner Königlichen Musikdirektor FRANZ MÜCKE (*24.1.1819, †8.2.1863), dessen Name untrennbar mit den Märkischen Volksgesangsfesten und dem Märkischen Sängerbund verknüpft ist. Das am 28. Juni 1863 mit einem Aufwand von 600 Talern errichtete Denkmal steht unweit des Wasserfalls. Eine vierkantige Säule ruht auf einem mit Stufen versehenen Podest. In die Säule eingelassen ist ein Medaillon mit dem Portrait FRANZ MÜCKEs. Unter dem Medaillon sind ein Palmenzweig und eine Lyra symbolisch angeordnet, darunter steht in erhabenen Buchstaben FRANZ MUECKE.
Waldfriedhof

Der Friedhof um die ehemalige Kapelle St. Gertrud an der Tramper Chaussee bildete sich allmählich zu einem Parkfriedhof heraus. Vom 17. Jahrhundert an erfährt er stetig Erweiterungen, die aus dem Armenfriedhof den Stadtfriedhof werden lassen. Unter dem ersten Stadtgarteninspektor Eberswaldes, FRITZ SCHUMANN, entwickelte er sich zum damals schönsten Friedhof der Provinz Brandenburg.
Dies ist er heute nicht mehr, aber immer noch ein parkähnlicher und ansehenswerter Waldfriedhof, dem nur die notwendigen Mittel seiner Instandsetzung fehlen. Auf ihm finden wir zahlreiche Grabsteine, die an Persönlichkeiten Eberswaldes (Ehrenbürger, Bürgermeister, Forstprofessoren, Ärzte, Rechtsanwälte, Pfarrer, Baumeister, Handwerker, Künstler) erinnern bzw. bestimmte Ereignisse anmahnen (Grabstein für zwangsverschleppte Ausländer, Feldjägerstein).
Zoologischer Garten


Am Ende der Rudolf-Breitscheid-Straße zu finden.
Seit 1958 gestalteter Heimattierpark, später durch ausländische Tierarten (Löwen, Tiger, Affen, Lama, Papageienvögel) ergänzt. Etwa 495 Tiere in 126 Formen (davon 160 geschützte und vom Aussterben bedrohte Tiere in 60 Arten). 1969 entstand am damaligen Tierpark eine moderne Gaststätte.
Das Gelände des Wasserfalls und der Gedenksteine für MÜCKE und den Märkischen Sängerbund ist einbezogen und gegenwärtig wieder zugänglich gemacht worden. Nach 1989 wurden 37 der insgesamt 120 Tieranlagen neu gebaut bzw. saniert und umgestaltet.
© Märkische Eiszeitstraße, 2004
K. Rohlfien, Verein für Heimatkunde Eberswalde